Atelier
Vom Aquarell zum signierten Druck
Zwischen der ersten nassen Schicht und dem fertig verpackten Blatt liegen acht Schritte. Sie sind der Grund, warum die Auflagen klein bleiben.


- 01
Skizze am Morgen
Jedes Motiv beginnt als kleine Bleistiftskizze, meist vor dem ersten Licht. Was nach zehn Minuten nicht trägt, wird nicht weiterverfolgt.
- 02
Nass in nass
Das Blatt wird angefeuchtet, die erste Farbe läuft frei. Diese Schicht entscheidet über die Stimmung und lässt sich nicht korrigieren.
- 03
Lasuren
Danach viele sehr dünne Schichten. Zwischen jeder muss das Papier vollständig trocknen — daran hängen die stumpfen Rottöne und das schwere Blau.
- 04
Haare und Lichter
Zuletzt feine Linien mit Stift, einzelne Glanzpunkte mit der Nadelspitze aus der Farbe gekratzt. Dann das rote Siegel.
- 05
Reproduktion
Das Original wird farbkalibriert digitalisiert und mit einem Probedruck gegen das Blatt abgeglichen, bis der Ton stimmt.
- 06
Giclée-Druck
Gedruckt wird mit Pigmenttinten auf Hahnemühle-Baumwollpapier, mit weißem Rand, in festgelegter Auflage.
- 07
Signieren und Nummerieren
Jedes Blatt wird von Hand geprüft, mit Bleistift signiert und nummeriert. Dazu kommt das Echtheitszertifikat.
- 08
Verpacken
Zwischen säurefreiem Seidenpapier, flach im Karton oder im Papprohr — plastikfrei, damit das Blatt so ankommt, wie es das Atelier verlässt.
Was nicht passiert
- Keine vergrößerten Nachauflagen: Ist eine Auflage vergeben, bleibt sie vergeben.
- Keine KI-generierten Motive. Jedes Blatt entsteht als Original mit Pinsel und Wasser.
- Keine Fanart und keine privaten Auftragsporträts.
- Keine Rabattaktionen und keine künstliche Dringlichkeit.
Zwischenstände und kurze Videos aus dem Atelier zeigt Isabell auf Instagram unter @myhu.art. Bestellt wird ausschließlich über den Etsy-Shop.

Neue Auflagen
Eine kurze Nachricht, wenn eine neue Auflage erscheint. Keine Werbung, keine Rabatte, selten.
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